Wir trauern um Günter Fandrei
von Matthias Lorenz
Mit tiefer Bestürzung erreichte uns die Nachricht, dass Günter Fandrei gestern nach langer Krankheit verstorben ist. Der Handballverband Rheinland verliert mit ihm einen Trainer, der über Jahre hinweg das Torwarttraining in unserem Verband entscheidend mitgeprägt hat.
Günter Fandrei war für den HVR als Torwarttrainer tätig und hat in dieser Funktion zahlreiche Torhüterinnen und Torhüter auf ihrem Weg begleitet, ausgebildet und weiterentwickelt. Sein fundiertes Fachwissen, seine ruhige und zugleich fordernde Art sowie sein Gespür für die individuellen Stärken jedes einzelnen Sportlers machten ihn zu einem geschätzten und gefragten Trainer – nicht nur innerhalb des Rheinlands, sondern weit darüber hinaus. In der Handballszene war sein Name vielen ein Begriff, sein Rat wurde geschätzt, seine Erfahrung war gefragt.
Bis zu seiner Erkrankung war Günter mit vollem Einsatz für den Verband im Einsatz. Auch als die Krankheit ihn zunehmend einschränkte, blieb die Verbundenheit zum Handball und zu den Menschen, mit denen er über die Jahre zusammengearbeitet hatte, spürbar.
Diejenigen, die mit ihm zusammengearbeitet haben, erinnern sich an einen Trainer, der sein Wissen bereitwillig weitergab, der junge Talente förderte, ohne dabei den Menschen aus dem Blick zu verlieren, und der mit echter Leidenschaft bei der Sache war. Diese Haltung hat Spuren hinterlassen – bei den Sportlerinnen und Sportlern, die er trainiert hat, und bei allen, die ihn als Kollegen und Wegbegleiter kannten.
Der Handballverband Rheinland wird Günter Fandrei ein ehrendes Andenken bewahren. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt in dieser schweren Zeit seiner Familie und allen, die ihm nahestanden.
Handballverband Rheinland e.V.