Pressebericht: Herbstcamp des HVR zieht viele Talente an
von René Weiss
Herbstferien-Zeit ist für junge Handballer keine Zeit der Langeweile, weil der Handballverband Rheinland bereits zum zehnten Mal in Zusammenarbeit mit der „HandballTalentSchmiede“ (HTS) sein beliebtes Talentcamp anbot. Jeweils zweieinhalb Tage lang kamen zunächst die Mädchen der Jahrgänge 2013 und 2014 sowie anschließend die Jungen der Jahrgänge 2012 und 2013 in Hermeskeil auf ihre Kosten.
Das Camp bot ihnen einen tollen Rahmen und die Möglichkeit, gemeinsam mit gleichaltrigen Talenten auf hohem Niveau zu trainieren. Die HTS-Trainer Michel Ludwig (früher Füchse Berlin) und Sasa Puljizovic (ehemaliger bosnischer Nationalspieler), sowie aus Reihen des HVR Verbandsjugendwartin Heike Apel und Geschäftsstellenleiter Matthias Lorenz begrüßten junge Handballer aus den gesamten Verbandsgebiet. „Das zeigt uns, wie gut unser Camp ankommt und wie beliebt es ist“, sagte Lorenz. Vor Ort trugen die Jugendherberge Hermeskeil, HTS-Mitarbeiter Mathias Pink, der sich um die Verpflegung der Spieler und Trainer kümmerte, der TV Hermeskeil, der die Trainings-Utensilien zur Verfügung stellte, und 11Teamsports Vallendar als Trikotausstatter zum Gelingen der erfolgreichen Veranstaltung bei.
Auch von einer schlechten Planung des Landkreises Trier-Saarburg ließen sich die enthusiastischen Vollbluthandballer nicht aus der Bahn werfen. Die Behörde teilte kurzfristig eine Woche (!) vor dem Camp mit, dass die Hermeskeiler Trainingshalle für zwei Tage gesperrt bleiben muss. Als Ausweichstätte wurde eine eigentlich handballuntaugliche Halle zur Verfügung gestellt. Als Alternative bot der Kreis ein Umsiedeln nach Schweich um, aber hohe Transportkosten, die obendrein durch die Campteilnehmer hätten übernommen werden müssen, machten diesen wenig konstruktiven Vorschlag utopisch. Es wurde das Beste aus der trotzdem nicht zufriedenstellenden, unvorhersehbaren Situation gemacht.
Das HVR-Talentcamp dient immer auch als Termin für eine Nachsichtung im Hinblick auf die Verbandsauswahl. Auch diesmal wurden die Stützpunkttrainer auf das eine oder andere Talent aufmerksam gemacht, das sich in den Vordergrund spielte und bislang nicht auf deren Zettel gestanden hatte. Vor diesem Hintergrund hat sich das Camp auch diesem Jahr wieder vollauf gelohnt.