Franziska Garcia und Max Kaiser werden Verbandstrainer
von Matthias Lorenz
Gebündelte Kräfte und großer Erfahrungsschatz für die Top-Talente im Handballverband Rheinland: Franziska Garcia und Max Kaiser haben als Duo den Posten des Verbandstrainers weiblich übernommen und gehen mit klaren Vorstellungen an ihre neue Aufgabe heran. Das Ziel ist definiert: Die rheinländischen Handballmädels sollen mit einer systematischen Förderung wieder ein höher Qualitätslevel geführt werden. Franziska Garcia feierte in ihrer aktiven Laufbahn große Erfolge. Mit dem Thüringer HC gewann die 42-Jährige im Jahr 2011 die deutsche Meisterschaft und den DHB-Pokal. Mit der Junioren-Nationalmannschaft gewann sie 2000 Silber bei der Europameisterschaft. Jetzt beginnt eine spannende neue Zeit der vor früheren Kreisläuferin. Garcia hat für die Saison 2026/27 das Amt der Cheftrainerin beim TSV Bayer Leverkusen übernommen, für den sie früher auch selbst eine Saison lang spielte, übernommen und im HVR kommt eine weitere spannende Aufgabe auf sie zu. „Während der Weltmeisterschaft in Trier Ende November bin ich mit dem HVR ins Gespräch gekommen und habe angeboten, mit meiner Erfahrung zu helfen“, berichtet Garcia. Ihre künftige Vollzeitstelle in Leverkusen sei mit dem HVR-Amt zu vereinen, allerdings ist die Zusammenarbeit im Verband mit Max Kaiser hierbei eine Erleichterung. Er stand bereits im Sommer mit dem HVR im Austausch. Man verständige sich damals darauf, dass er aus familiären Gründen ab Januar zur Verfügung steht. „Wir haben uns bereits intensiv ausgetauscht und eine erste Bestandsaufnahme der Situation vorgenommen“, schildert Kaiser. „Ich sehe Franzi mit ihrer großen Erfahrung auch als Mentorin für mich, werde aber genauso auch meine Ideen mit einfließen lassen. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit, mit der wir unsere Nachwuchsförderung weiter in die richtigen Bahnen lenken wollen."