Beim evm-Cup sprühen die Talente trotz Hitze vor Energie

von Matthias Lorenz

Die ersten Sieger der Handballsaison 2026/27 im Rheinland stehen fest, die ersten Pokale sind verteilt. Beim evm-Cup in Mülheim-Kärlich machte der Nachwuchs der D- und E-Jugend-Altersklassen traditionsgemäß den Anfang der neuen Spielzeit. Auch bei stehender Luft sowie schweißtreibenden Temperaturen in der Philipp-Heift-Halle und in der Halle des Schul- und Sportzentrums sprühte der Nachwuchs vor Energie. 27 Spiele in 4 Konkurrenzen boten packende Zweikämpfe, tolle Tore und starke Paraden. Sie zeigten, dass einem vor der Zukunft im rheinländischen Handball nicht bange sein muss. „Die Zuschauer haben hochklassige und spannende Spiele gesehen. Der Sport an sich und die Begeisterung, mit der die Mannschaften das Turnier bestritten haben, lassen jedem Beobachter immer wieder das Herz höher schlagen. Unser großer Dank gilt unserem Titelsponsor evm und den Helfern von HB Mülheim-Urmitz. Ohne ihre Unterstützung wäre die Durchführung des Turniers nicht möglich“, betonte HVR-Geschäftsstellenleiter Matthias Lorenz.
Bei den Siegerehrungen überreichten die Jugendsprecher Viktoria Ringel und Jonah Meurer, die HVR-Vizepräsidenten Jugend Kay Lister und Esther Herrmann sowie die neue Verbandsjugendwartin männlich Sandra Ringel Pokale, Preise und Glückwünsche an die stolzen Mannschaften. Alle Teams betraten die Bühne des evm-Mobils und genossen dort ihren Applaus.
Am größten war der Jubel standesgemäß bei den vier Siegermannschaften. In der männlichen D-Jugend machte die HSG Kastellaun-Simmern das Rennen, die vor einem Jahr noch als E-Jugend die Mini-WM für sich entschieden hatte. Bei der E-Jugend zeigte der HV Vallendar seine Stärke, der alle seine vier Spiele für sich entschied. Am Erfolg der „Löwen“ gab es bei einem Torverhältnis von +28 nichts zu rütteln. Bei den Mädchen standen die Sieger erst nach dem jeweils letzten Spiel fest. Bei der D-Jugend wollte es der Spielplan so, dass die Entscheidung im direkten Duell zwischen dem TV Welling II und der HSG Wittlich fiel. Beide Mannschaften waren zuvor ungeschlagen. Welling setzte sich schließlich dank eines 6:2-Siegs durch. Bei der weiblichen E-Jugend musste der HVR den Modus etwas anpassen. Hier hatte es keine Qualifikationsturniere gegeben, sodass alle sechs gemeldeten Mannschaften am Finale in Mülheim-Kärlich teilnahmen. Nach den Gruppenphasen stieg die Spannung in den Platzierungspartien. Nach dem Endspiel jubelte die HSG Mertesdorf-Ruwertal.
Bei allem Teamgedanken gehören herausragende individuelle Leistungen auch separat honoriert. Die stärksten Torschützen und Toreverhinderer können sich beim evm-Cup über persönliche Auszeichnungen freuen. Als beste Torhüter wählten die Trainer der beteiligten Teams Mara Fleischmann (weibliche E-Jugend, TV Engers), Hannah Simon (weibliche D-Jugend, HSG Mertesdorf-Ruwertal), Mathis Mendling (männliche E-Jugend, HSG Mertesdorf-Ruwertal) und Julian Gennant (männliche D-Jugend, HSG Mertesdorf-Ruwertal). Als Torschützenkönige stachen Malia Malmedy (weibliche E-Jugend, HSG Mertesdorf-Ruwertal, 19 Tore), Frieda Sachsler (weibliche D-Jugend, TV Welling II, 17 Tore), Philipp Holzapfel (HV Vallendar) und Vincent Waldecker (SV Untermosel, beide männliche E-Jugend, jeweils 16 Tore) und Ben Luca Kunz (männliche E-Jugend, 12 Tore) heraus.

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