20 Jahre Andreas-Hahn Stiftung

von Matthias Lorenz

Vor 20 Jahren hob der Vallendarer Alfred Hahn die Andreas Hahn Stiftung aus der Taufe. Ein Projekt mit tragischem Hintergrund und großer Wirkung. Ein kurzer Rückblick. Der Unfalltod seines 16-jährigen Sohnes Andreas im Jahre 1995 war der tragische und schmerzende Einschnitt für Alfred Hahn. Eine solche Wunde schließt sich nie. „Meine Frau und ich wollten neue Kraft schöpfen, nachdem das Unfassbare Realität geworden war“, erinnert sich Alfred Hahn an die dunkle Zeit vor zwanzig Jahren. „Wir konnten das, was geschehen war, nicht rückgängig machen und setzten alles daran, die Erinnerung an Andreas mit neuem Leben zu füllen.“ In dieser Zeit entstand die Idee zur Gründung einer Stiftung. Sie sollte den Namen ihres Sohnes Andreas tragen und Spenden zugunsten jugendlicher Komapatienten und neurologischer Einrichtungen wie der BDH-Klinik Vallendar sammeln. So entstand auch die enge und erfolgreiche Kooperation mit der BDH-Klinik, die sich zu einer festen Institution entwickelte. „Über die Jahre haben wir eine Menge auf die Beine gestellt“, freut sich Alfred Hahn. Beatmungsgeräte, IT-Ausstattung für die MBR der Klinik und immer wieder Hilfsmittel und Klinikbedarf – die Stiftung stand bereit, wenn der Bedarf groß war. Zwei Jahrzehnte Engagement für jugendliche Schwerstkranke liegen hinter der Stiftung. Alfred Hahn hat etwas geschaffen, das zahlreichen Einrichtungen der Region eine große Hilfe war.

Sollten Sie die Stiftungsarbeit unterstützen wollen, finden Sie auf der Homepage: www.andreas-hahn-stfitung.de weitere Informationen.

Spenden können Sie folgendermaßen adressieren:
Andreas-Hahn-Stiftung
Sparkasse Koblenz
IBAN: DE39570501200004014700
BIC: MALADE51KOB