Peter Josef Schmitz wird 70

Bericht und Bild: René Weiss

Als Peter Josef Schmitz im Mai 2013 in Idar-Oberstein das Präsidenten-Amt im Handballverband Rheinland übernahm, bezeichnete er sich selbst als handballerischer Quereinsteiger.

Wer bis dahin aber 14 Jahre lang Bürgermeister der handballverrückten Gemeinde Weibern war (am Ende waren es 19), wer zwei Töchter hat, die aktiv auf der Platte unterwegs sind und obendrein als stellvertretender Geschäftsführer des ehemaligen Bundesligisten Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern fungierte, der hat es peu à peu geschafft, sich fest in die Materie hineinzuarbeiten und von der Ballwerferei fesseln zu lassen.

Inzwischen ist der pensionierte Mathematik- und Physiklehrer siebeneinhalb Jahre an der Spitze des HVR - und ebenso viele älter.

An Heiligabend feierte Schmitz seinen 70. Geburtstag.

In 15 bis 20 Gremien war Schmitz im Laufe der Jahre aktiv. Die Kommunalpolitik zählte bis zu seiner Verabschiedung in der Robert-Wolff-Halle zu seinen großen Steckenpferden. Schmitz habe in seiner Zeit als Weiberner Bürgermeister das Klima im Rat zum Positiven verändert und vieles auf den Weg gebracht.
Seine ruhige Art und Sachlichkeit wurden geschätzt. Die Politik muss darauf verzichten, der rheinländische Handball kann weiterhin darauf bauen.

Der Inhaber der rheinland-pfälzischen Verdienstmedaille befindet sich aktuell in seiner dritten Amtszeit an der HVR-Spitze. Aus dem „Quereinsteiger“ ist längst eine feste Handball-Institution geworden, und – da die Politik für Peter Josef Schmitz nun ja der Vergangenheit angehört – kann er seiner sportlichen Leidenschaft noch mehr Zeit einräumen als er es ohnehin schon tut. Der Jubilar tut es gerne. Genauso wie in der Politik immer mit einem offenen Ohr, seiner ruhigen Art und großer Sachlichkeit.

Die rheinländische Handballfamilie gratuliert Peter Josef Schmitz zu seinem 70. Geburtstag, wünscht ihrem Präsidenten alles Gute und noch viele weitere Jahre im Amt an der HVR-Spitze.

 

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