Heinz Winden feiert seinen 80. Geburtstag

„Und damit ist die deutsche Handball-Familie vereint.“ Mit diesen Worten eröffnete Heinz Winden beim 23. Außerordentlichen Bundestag des Deutschen Handballbundes am 8. Dezember 1990 eine neue Handball-Epoche. In seiner Funktion als Versammlungsleiter hatte der damalige DHB-Vizepräsident Recht der Reihe nach die Anträge der fünf ostdeutschen Landesverbände aufgerufen und zur „einstimmigen“ Abstimmung gebracht – ost- und westdeutscher Verband waren wieder vereint. Die im Wesentlichen von ihm aufgesetzte Satzung hat eine nachhaltige Wirkung erzielt. Der gebürtige Weiberner erlebte als langjähriger Handball-Funktionär viele besondere Tage wie diesen vor gut 40 Jahren.

Am 17. November feiert der Fachmann in Sachen Rechtsfragen seinen 80. Geburtstag, zu dem ihm die rheinländische Handballfamilie die besten Glückwünsche sendet. Der Berufsanwalt mit Wurzeln in der Osteifel lebt inzwischen mit seiner Frau in Kasel im Kreis Trier-Saarburg.

Bis heute ist Winden Mitglied in seinem Heimatverein TuS Weibern, für den er früher selbst noch als Feldhandballer aktiv war, und seiner Sportart verbunden. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem HVR- und den DHB-Präsidium ist die Expertise des mehrmaligen Delegationsleiters der deutschen Nationalmannschaften bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gefragt. Noch heute steht er seinem Heimatverband im Rheinland mit seinem großen Wissen in rechtlichen Dingen gerne zur Verfügung. Heute wie früher genießt Winden mit seiner Expertise ein hohes Ansehen. „Heinz ist noch heute bei vielen kniffligen Rechtsfragen eine große Hilfe.

Auch bei den Vorbereitungen zum Handballverband Rheinland-Pfalz hat er uns stets zur Seite gestanden", bedankt sich HVR-Präsident Peter Josef Schmitz. Dass er als Jurist den fachlichen Hintergrund mitbringt, war immer von Vorteil, den der Jubilar aber nie überbewerten wollte. „Um eine Spielordnung zu erlassen, muss man kein Jurist sein, sondern einen gesunden Menschenverstand besitzen", predigte der praxisorientierte, für jeden immer zugängliche Winden einst, der auch bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2017 am Spielort Trier mit anpackte.

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