4 HVR-Talente wollen sich für Sichtung empfehlen

Seitdem Lukas Helf, Fabian Stumpf, Louis Herbel und Marc Sommer letztmals im Wettkampfmodus auf der Platte standen, sind gut drei Monate vergangen. Im September qualifizierten sich die Spieler von JH Mülheim/Urmitz (Helf, Stumpf) und dem TV Bad Ems (Herbel, Sommer) für die B-Jugend-Oberliga. Am Samstag dürfen die vier bei einem Lehrgang der Rheinland-Pfalz-Auswahl des Jahrgangs 2005 und jünger im rheinhessischen Budenheim wieder ran.

Gemäß der aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnungen haben neben Profisportlern auch Auswahlspieler die Möglichkeiten zu trainieren. Das Präsidium von RLP-Handball hat gründlich überlegt, ob der Lehrgang stattfinden soll oder nicht. Im Einvernehmen mit den Eltern der Spieler (über 90 Prozent befürworteten eine Austragung) fiel schlussendlich in einer Abstimmung die Entscheidung, die Vorbereitung auf die DHB-Sichtung in Angriff zu nehmen. „Ausgangspunkt war die Frage, ob wir unsere Spieler mit Blick auf die vom Deutschen Handballbund angesetzten Sichtungen überhaupt vorbereiten können. Eine optimale Vorbereitung durch unsere Trainer war diesmal nicht gegeben, aber wir wollen unseren Talenten nicht die Möglichkeit verwehren, gesichtet zu werden. Jeder hat es verdient, sich präsentieren zu können“, macht Friedhelm Jakob, Präsident von RLP-Handball, deutlich. „Wir wären deutschlandweit der einzige Verband gewesen, dessen Auswahl pausiert“, ergänzt RLP-Jugendkoordinator und HVR-Auswahltrainer männlich Rudi Engel, der sich freut, vier rheinländische Talente in Budenheim sehen zu können. Lukas Helf (Linksaußen, Rückraum Mitte), Louis Herbel (Rückraum Mitte, Rückraum links), Marc Sommer (Kreis) und Fabian Stumpf (Torwart) hätten durch die Bank Aussichten auf eine Teilnahme an der Sichtung.

Allerdings ist diesmal auch eine großer Portion Ungewissheit dabei. An geregeltes Training war zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie nicht zu denken. Es wird sich nun zeigen, wie schnell die Talente wieder ihren Rhythmus finden.

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