17. Juni 2019

Schwankungen sind noch zu groß

Die männliche HVR-Auswahl bezwingt beim Andreas-Hahn-Pokal in Vallendar zwar die Pfalz, muss sich nach zwei Niederlagen gegen Rheinhessen und Mittelrhein aber mit dem vierten Rang zufrieden geben.


Ausgeglichen wie selten präsentierte sich das Teilnehmerfeld beim Andreas-Hahn-Pokal auf dem Mallendarer Berg. "Hätten wir das letzte Spiel gewonnen", rechnete Rudi Engel vor, "hätten wir das Turnier sogar gewinnen können." Die Jungen-Auswahl des Handballverbandes Rheinland verlor jedoch die sechste und letzte Partie des Tages mit 20:29, und so blieb es beim vierten Platz. Der Gegner vom Mittelrhein schob sich derweil an den Rheinhessen vorbei und sicherte sich den Siegerpokal.
Verbandstrainer Engel sah in allen drei Partien gute Ansätze, die sich jedoch oftmals mit leichten Fehlern abwechselten. "Unser Spiel hat zu viele Schwankungen, ist nicht flexibel genug. Wir werden weiter intensiv arbeiten", bilanzierte er. In der Breite musste sich sein Team nicht verstecken. Der ausgeglichen besetzte Kader erreichte nach der 19:24-Auftaktniederlage gegen Rheinhessen sein Turnierziel, zumindest eine Begegnung für sich zu entscheiden, gegen die Pfalz (32:29). "Da haben wir gesehen, dass wir mithalten können", zeigte sich der HVR-Trainer erfreut. Auch gegen die Mittelrhein-Auswahl hielt man lange den Anschluss, aber in der Endphase setzte sich der Favorit dann doch deutlich ab. Bei aller Homogenität des Aufgebots, aus dem Fabian Schwarzer und Jona Rietz (beide JH Mülheim/Urmitz) die konstantesten Leistungen abriefen, vermisste der Turniergastgeber ein, zwei herausragende Einzelkönner, wie zum Beispiel die Rheinhessen sie mit Niklas Glindemann oder Denis Milosavljevic hatten.

Ergebnisse:
Rheinland - Rheinhessen 19:24
Pfalz - Mittelrhein 22:30
Rheinland - Pfalz 32:29
Mittelrhein - Rheinhessen 17:21
Rheinhessen - Pfalz 24:27
Rheinland - Mittelrhein 20:29

Endstand:
1. Mittelrhein
2. Rheinhessen
3. Pfalz
4. Rheinland

Für die HVR-Auswahl spielten und trafen: Rheinland: Florian Stein, Mauro Neu - Jona Fink (8), Marko Brügel (2), Nico Simon (9), Jan Sauerwein (3), Kilian Holtkamp (3), Max Schleier (1), Jona Rietz (14), Philipp Alt (10), Fynn Corcilius (3), Fabian Schwarzer (11), Niklas Ihmer (4), Paul Schleier (2).

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