01. November 2018

Stelldichein beim Laubersheimer-Pokal

Nachdem die männliche Handball-Verbandsauswahl des Jahrgangs 2003 und die Mädchen des Jahrgangs 2004 mit dem Landesjugendsportfest ihr letztes Turnier für den HV Rheinland bestritten haben und jetzt die nächste Selektion zur Rheinland-Pfalz-Auswahl stattfindet, stehen die nächsten Jahrgänge bereits in den Startlöchern.


Der Walter-Laubersheimer-Pokal in Idar-Oberstein bietet ihnen die erste Präsentationsplattform. Das Turnier, benannt nach dem langjährigen Pfalz- und Südwest-Funktionär Walter Laubersheimer, wurde vor einigen Jahren in den Jahreskalender eingebaut und ist seitdem der Auftakt der Verbandsvergleiche zwischen den "neuen" Teams aus dem Rheinland, Saarland, Rheinhessen und der Pfalz. Die Ausrichter wechseln reihum, sodass diesmal nach vier Jahren wieder das Rheinland Gastgeber ist.
Nicht nur die Spieler sind nervös vor ihrer ersten Bewährungsprobe, auch die Verbandstrainer sind gespannt darauf, wie sie im Vergleich zu den Nachbarverbänden dastehen. Rudi Engel und Esther Herrmann, die die rheinländischen Mannschaften betreuen, haben in den zurückliegenden Wochen einen großen Pool an Spielern auf den 16er-Kader reduziert, für den es am 1. November ernst wird. "Das wird eine erste große Aufgabe für die Mannschaft, bei der sich jeder natürlich bereits in den Fokus der Landestrainer spielen will. Wer in Idar-Oberstein auffällt, wird gute Chancen haben beim RLP-Sichtungs-Camp im Frühjahr 2019 dabei zu sein", sagt Rudi Engel, HVR-Verbandstrainer männlich im HVR.
Esther Herrmann, die die HVR-Mädchen coacht, hat ihre Schützlinge bereits im Vorfeld des Walter-Laubersheimer-Pokals auf Wettkampfbasis zusammengetrommelt. "Wir haben im vergangenen Jahr gespürt, dass viele Spielerinnen bei ihrem ersten Auftritt doch relativ nervös waren. Deshalb nutzten wir bei einem internationalen Turnier die Möglichkeit, um schon etwas an der Abstimmung zu arbeiten. Die haben wir bei weiteren Trainingseinheiten noch verfeinert und hoffen nun, erfolgreicher abzuschneiden als zuletzt", sagt die frühere Trierer Bundesligaspielerin, die ihr Team am Kreis und mit schnellen Außen gut aufgestellt sieht. Darüberhinaus stehen mit Barbora Zigraiova und Sophia Lepiors zwei Spielerinnen im Aufgebot, die bereits über Auswahl-Erfahrung verfügen.

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